Ihr Weg zum besseren Hören und Verstehen

Bevor der schwerhörige Patient ein CI bekommen kann, muss zunächst in Voruntersuchungen genau geprüft werden, ob dies bei ihm – aus medizinischer und pädagogisch-rehabilitativer Sicht – möglich ist, und wie groß der prognostizierte Nutzen einer CI-Versorgung ist.

Nach positiver Indikationsstellung erfolgt der operative Eingriff, bei dem das Implantat unter der Haut eingesetzt wird. Die Operation dauert etwa 2 Stunden. Im Regelfall kann der Patient nach 4-5 Tagen das Krankenhaus wieder verlassen.

 

2-3 Wochen später können Jugendliche wieder zur Schule gehen, und Erwachsene ihre Arbeit wieder aufnehmen.

 

Unmittelbar nach der Operation kann der Patient noch nicht hören. Erst nach einer Wundheilungsphase von fünf Wochen wird der äußere Teil des Systems angepasst. Der Soundprozessor wird für jeden Patienten individuell eingestellt und seinen Hör-Bedürfnissen entsprechend programmiert. Diese Anpassungen erfolgen durch qualifizierte Mitarbeiter in unserem CI-Centrum.

 

Durch ein gezieltes Hörtraining lernt der CI-Träger im Laufe der Zeit die Umwelt wieder zu hören und vor allem Sprache zu verstehen.

 

Viele Menschen, die erst später in ihrem Leben ertaubt sind, erinnern sich an Geräusche, die sie schon lange nicht mehr gerhört haben, und die für Guthörende selbstverständlich sind. Das Zwitschern der Vögel hören zu können, beschreiben viele CI-Träger als wunderbaren Beweis, wieder an der Welt der Hörenden teilzunehmen.