Ein Cochlea Implantat (CI) ist eine technische Prothese, die die Funktion des Innenohrs übernimmt. Die im Innenohr (Cochlea) ausgefallene Reizübertragung der Sinneszellen auf den Hörnerv wird durch das CI auf elektronische Weise ersetzt.

 

Das Implantat, das in Deutschland 1984 zum ersten Mal durch Herrn Professor Lehnhardt eingesetzt wurde, ermöglicht den Benutzern einen wesentlichen Hörgewinn bei Geräuschwahrnehmung und Sprachverstehen.

 

 

Das Cochlea Implantat besteht aus zwei Systemkomponenten (s. Abbildungen unten).

 

Die implantierte Empfängerspule mit Magnet hält die extern getragene Sendespule mit dem Gegenmagneten genau über dem Implantat fest (und kann somit bei entsprechender Frisur unsichtbar getragen werden).

Der Soundprozessor gleicht einem üblichen Hörgerät und wird hinter dem Ohr getragen.
Auch die Stromversorgung ist mit Hilfe des Prozessors durch Batterien oder Akkus gesichert.


Das Implantat (links) und der Soundprozessor (rechts)

(Abbildung mit freundlicher Genehmigung der Cochlear Deutschland GmbH & Co KG)